Personalausweis darf nicht zum Sicherheitsrisiko werden!

Brüssel, 4. April 2019: Zur heutigen Abstimmung über die Sicherheit von Ausweisdokumenten nimmt Nadja Hirsch, Abgeordnete der FDP im Europäischen Parlament und innenpolitische Sprecherin, Stellung:

„Grundsätzlich sind höhere Standards für Ausweisdokumente sowie eine Vereinheitlichung sinnvoll. Die verpflichtende Speicherung der Fingerabdrücke auf Personalausweisen ist jedoch unverhältnismäßig.

In Deutschland führt ein großer Teil der Bürgerinnen und Bürger seinen Personalausweis täglich mit sich. Bei Verlust oder Diebstahl können Fingerabdrücke, die auf dem Personalausweis gespeichert sind, ausgelesen und missbraucht werden. Diese Gefahr ist größer, als dass damit vielleicht ein Terrorist an der Einreise in die EU gehindert werden würde.

Vor allem muss man sich klar sein, dass Chips, die jetzt ausgegeben werden, zehn Jahre im Umlauf sein werden. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass in zehn Jahren so ein Chip sehr leicht gehackt werden kann. Damit kann der neue Personalausweis zum ganz persönlichen Sicherheitsrisiko werden.“

 

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Nadja HIRSCH

Mitglied des Europäischen Parlaments (FDP/ALDE)
Mitglied des Handelsausschusses
Stellv. Mitglied des Ausschusses für Binnenmarkt
Mitglied des gemischten Ausschusses EU-Türkei

European Parliament
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